Konzen

Konzen (Gemeinde Monschau)  (Erstbezeugung a. 888 Compendio [lateinischer Ablativ zu Compendium]). Konzen liegt am Rand des Hohen Venns in der Quellmulde des Laufenbaches an der Straße von Monschau nach Aachen (B 258). Diese Verbindung ist allerdings erst in napoleonischer Zeit (1804-1813) gebaut und verdeckt den Sachverhalt, dass die seit alters für Konzen wichtige Verbindung nach … Weiterlesen

Kommerscheidt

Kommerscheidt (Erstbezeugung a. 1505/06 vp Cumberscheit) Ortsteil von Schmidt am Weg von Vossenack durch das Kalltal (Mestrenger Mühle) auf die Höhe von Schmidt. Der Höhenrücken wird von den Tälern des Huschelbachs im Westen und des Kumbachs im Osten begrenzt. Weiteres und Literatur: s. Schmidt, Simonskall

Kesternich

Kesternich (Gemeinde Simmerath)  (Erstbezeugung a. 1334 Johannes de Kesternich, a. 1361 Kesternich) In unmittelbarer Nachbarschaft zu Simmerath liegt Kesternich auf der Hochfläche nördlich der Rur an der Verbindung (heute B 266) aus dem Monschauer Land nach Gemünd und Schleiden. Trotz der recht späten schriftlichen Bezeugung gehört der Ort zusammen mit Mützenich und Konzen zu den … Weiterlesen

Kalterherberg

Kalterherberg (Gemeinde Monschau)  (Erstbezeugung a. 1334 Kaldeherberich) Kalterherberg erstreckt sich auf der Höhe zwischen Rur und Schwalm (Perlenbach) in beträchtlicher Länge an einem nord-südlichen Straßenzug, der – nahe Reichenstein an der Rur beginnend – auf ca. 600 m NN ansteigt und über das Hohe Venn nach Elsenborn verläuft. In dieser generellen Richtung verliefen die mittelalterlichen … Weiterlesen

Jägerhaus

Forsthaus an der Straße von Lammersdorf nach Vossenack (B 399) in der Flur Langschoß, entstanden im Zug der preußischen Forstverwaltung und als Siedlungsplatz schon 1820 genannt. Das denkmalgeschützte Gebäude stammt aus dem Jahre 1848 und gehört heute zur Gemeinde Hürtgenwald. Literatur: F. W. Hermanns: Postkarten erzählen Geschichte(n). Forsthaus Jägerhaus, ML 31 (2003) S. 183

Imgenbroich

Imgenbroich (Gemeinde Monschau)  (Erstbezeugung a. 1361 Ymgenbroich). Imgenbroich liegt auf einer Anhöhe nördlich der Rur verkehrsgünstig an der B 258 von Monschau nach Aachen, wo die B 399 nach Düren abzweigt. Die Siedlung entstand im hochmittelalterlichen Rodungskern um die limburgischen Burgen Reichenstein und Monschau  im sog. „Feldgeleit“ und gehört damit der ersten hochmittelalterlichen Rodungsperiode der … Weiterlesen

Huppenbroich

Huppenbroich  (Gemeinde Simmerath)  Erstbezeugung a. 1516 dat Hoypenbroich; a.1552 der Hoppembroech) Das erste schriftliche Zeugnis für Huppenbroich findet sich im Monschauer Landrecht, wo das Dorf dem Bann der nahe gelegenen Mühle im Tiefenbachtal zugewiesen ist. Die Vorgängersiedlung Meysenbroich (s. dort) ist in dieser Quelle nicht mehr genannt. Huppenbroich selbst liegt wie Eicherscheid außerhalb der Grenzen … Weiterlesen

Hirschrott

Hirschrott heißt ein aus wenigen Häusern bestehender Teil von Erkensruhr, weiter talaufwärts vor Einmündung des Püngelbachs gelegen. Der Siedlungsname ist von einem Flurnamen des Talabschnittes übernommen: Hirschrott, Hirschbroich, Hirzdell. Der langjährige Betreiber der Schieferbrüche im Tal seit 1825, Nicolas Dardenne, hatte seinen Wohnsitz seit 1847 in Hirschrott. Weiteres: siehe Leykaul I und Leykaul II, Erkensruhr

Hetzingen  

Hetzingen  (Gemeinde Nideggen)  (Erstbezeugung a. 1342 Hetsinghen; a.1348 Etsingen; a. 1361 Hetzincgen) Hetzingen als Stadtteil von Nideggen liegt links der Rur am Fuß der Buntsandsteinfelsen, auf denen die Burg Nideggen errichtet ist. Trotz der Nähe zu Nideggen gehörte Hetzingen bis zum Ende des Alten Reichs zum Monschauer Land und kam erst im Zuge der preußischen … Weiterlesen

Heidgen

Ortsteile von Monschau und Höfen entlang des ursprünglichen Fahrweges von Monschau nach Höfen, vor dem Bau der Landstraße (B 258) nach Schleiden 1847-1853, die am rechten Hang der Rur allmählich Höhe gewinnt. Stattdessen führte der alte Verlauf in steilem Anstieg vom Markt in Monschau über den Mühlenberg, entlang dem 1859 oberhalb der Stadt angelegten Friedhof … Weiterlesen