Erkensruhr

Der Weiler Erkensruhr liegt wenige Kilometer von Pleushütte bzw. Einruhr im Tal der Erkensruhr; es handelt sich um die jüngste Dorfsiedlung des Monschauer Landes aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Anstoß zur Besiedlung gaben die Dachschieferbrüche des Schultheißen J. J. de Berghes von 1791 weiter oberhalb am Wüstebach. Ein dazu gehöriges Haus erwarb 1825 … weiterlesen

Einruhr 

Einruhr (Gemeinde Simmerath)  (Frühe Zeugnisse: a. 1516 Sent Nyclaesbrugge;  a. 1597 auff der Rhuiren an St. Niclaisbruggen; a. 1697 auff der Einruhr; a. 1751 in Einrohr) Der beliebte Fremdenverkehrsort am Obersee der Rurtalsperre ist erst mit der letzten Kommunalreform zum 01. Januar 1972, als er als Ortsteil der Gemeinde Simmerath zugeordnet wurde, Bestandteil des Monschauer … weiterlesen

Eicherscheid

Eicherscheid  (Gemeinde Simmerath)  (Erstes Zeugnis des Namens, nicht der Siedlung, a. 1306 Eygenscheyt) Lange schon vor Entstehung des gleichnamigen Dorfes war der Name Eicherscheid als Flurname für den Höhenrücken östlich vom Belgenbach und nördlich der Rur im Gebrauch, wie seine Verwendung für die erste Mahlmühle des Monschauer Landes (a. 1306 …molendini nostri dicti Eygenscheyt…) am … weiterlesen

Dedenborn

Dedenborn (Gemeinde Simmerath) (Erstbezeugung a.1557/58 Dietenborn; weiter a.1560/61 der Dedenbor; als Beiname in einem Personennamen a. 1560/61 Vaiß uff dem Diedenborn) Die Anfänge von Dedenborn mit seinen unabhängig voneinander entstandenen Ortsteilen (vgl. Schmidt, Rurberg) Rauchenauel (Erstbezeugung a.1549/50 Gerhardt Ruchenhauwen; a.1550/51 Gerrit / Gieret in Ruchenauwell als Beiname einer Person) und Seifenauel (Erstbezeugung a. 1564/65 (Vaiß … weiterlesen

Burgau

Ortsteil von Monschau, verbreiterter Talgrund der Rur vor dem engeren Stadtbereich  gegenüber der Mündung des Kleinen Laufenbachs, wo die Rur inöstlicher Fließrichtung auf den Fuß des Burgberges der Burg Monschau trifft, ehe sie sich im Bogen vor der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Monschau nach Norden wendet. Die mit dem Grundwort -au ‚feuchte Wiese am Wasser‘ gebildeten Stellenbezeichnungen … weiterlesen

Bickerath

Bickerath (Gemeinde Simmerath) (Erstbezeugung a. 1334 de [B]ickenraet; die Quelle überliefert den Schreibfehler Dickenraet) Der Weiler als heutiger Ortsteil von Simmerath, an der Straßenverbindung über Paustenbach nach Lammersdorf an der Talsenke zur Kall gelegen, ist im Feldgeleit am Rande des Hohen Venns als eigenständige Siedlung entstanden und spiegelt so den ungeregelten hochmittelalterlichen Siedlungsprozess im Monschauer … weiterlesen

Äuchen

Teil des neuzeitlichen Stadtgebietes von Monschau, Verbreiterung des Rurtals bei einem Rurbogen im Rosenthal unterhalb der Stadt,  gegenüber der Einmündung des Eschbaches gelegen. Der Name ist als Diminutiv zum Wort Au ‚Feuchtwiese in Wassernähe‘ gebildet. Dieser Name gilt auch für den weiter flussaufwärts gelegenen Talabschnitt (vgl. Aukirche, Aukloster) als Teil der vor der mittelalterlichen Befestigung … weiterlesen

Alzen

Alzen (Erstbezeugung a. 1444 Altzina) Ortsteil von Höfen, auf einem Höhenrücken, der nach Süden und Westen durch die Täler von Fuhrtsbach und Schwalm (Perlenbach) begrenzt und durch einen Taleinschnitt (em Sief) vom weiter nördlich gelegenen Höfener Kern getrennt ist. Die Siedlung ist aus einem Lehnshof des Herzogs von Jülich hervorgegangen, der ursprünglich als sog. „Sattelgut“ … weiterlesen